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| Vizemeister vieler Bezirks- und Kreisligen mit Aufstiegschancen - Spannende Relegationen |
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| Geschrieben von: Hermann Gerdes | |||
| Donnerstag, 29. Juli 2010 um 09:38 Uhr | |||
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Bezirk Weser-Ems - Zwischen 1. Kreisklasse und Kreisliga sind zusätzliche Relegationsrunden der Vizemeister mit dem besten Absteiger der Kreisliga inzwischen in vielen Kreisen die Regel. Auch zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie zwischen 2. Liga und 3. Liga gibt es eine „Hoffnungsrunde“ des jeweils Drittletzten mit dem nachrückenden Dritten. Dazwischen aber gab es lange Jahre nach Abschluss der Saison keine Spannung mehr. In vielen Bezirken hat sich das mittlerweile geändert. Zwischen Oberliga, Regionalligen und 3. Liga – nur der jeweilige Meister steigt auf – kann es Qualifikationsrunden höchstens geben, wenn Lizenzentzüge dieses erfordern. Aber zwischen Landesliga – der bisherigen Bezirksoberliga – und den Kreisligen sind vielerorts neue Spannungsmomente installiert... In den vier Landesligen Niedersachsen – die 19er Weser-Ems-Liga sind am Wochenende zwei Wochen vor den anderen gestartet, obwohl es auch in Braunschweig 19 Teams gibt - sind die Regelungen unterschiedlich. In Weser-Ems ist die Sollzahl – das Ziel der Klassenstärke – auf 18 festgelegt. Dort gibt es bei fünf Aufsteigern sechs Absteiger und die Liga könnte sogar auf 20 Mannschaften aufgestockt werden. Vizemeister haben in den Bezirksligen und auch in den Kreisligen keine grundsätzliche Chance. Die Braunschweiger wollen so schnell wie möglich wieder auf 16 Mannschaften in der Landesliga kommen. Deshalb gibt es bei vier Aufsteigern aus den Bezirksligen sechs Absteiger in der Landesliga. Auch Hannover will so bald wie möglich wieder mit 16 Landesligisten antreten. Bei 18 Teams gibt es vier Absteiger und mindestens fünf Absteiger. Diese Zahl kann sich durch Absteiger aus der Oberliga erhöhen. Zu den vier Bezirksligen gibt es neben sechs Regelaufsteigern – die Kreisliga-Meister – eine sehr interessante Relegation. Hieran nehmen acht Vizemeister der Kreisligen und die vier Dreizehnten – die darunter steigen ab – der Bezirksligen teil. Diese zwölf Teams ermitteln in vier Dreier-Gruppen drei weitere Aufsteiger bzw. Teams, an denen der Kelch des Abstiegs vorbeigeht. „Zu Reformzeiten, in denen Mannschaften von oben nach unten eingereiht werden, müssen die Ligen dünn sein“. Das hatte Verbandsspielausschuss-Vorsitzender Jürgen Stebani immer propagiert. Wenn dieses Ziel nicht eingehalten wird, muss es überdurchschnittlich viele und im Jahr nach Reformen erneut eine erhöhte Zahl von Absteigern geben. So beispielsweise im Weser-Ems-Raum. Im Juni gab es sieben Absteiger – Vorwärts Nordhorn musste mit 13 Siegen ins Gras beißen -, in diesem Jahr gibt es erneut sechs Absteiger und die Liga könnte sogar auf 20 Teams aufgestockt werden müssen. Die Folge: es gibt dann erneut sieben Absteiger. An eine Relegation der Bezirksliga-Vize, von vielen erwünscht, ist gar nicht zu denken. Anders läuft es im Bezirk Lüneburg. Hier treten schon jetzt nur 16 Mannschaften an, obwohl drei Oberligisten aufgenommen werden mussten. Sechs Teams sollen absteigen. Da bleibt genügend Platz für die grundsätzliche Relegation der vier Bezirksliga-Vizemeister, die einen weiteren Aufsteiger ausspielen. Aber dort spielen auch die Kreisliga-Vize mit dem jeweils besten Absteiger der Bezirksliga noch um vier freie Plätze in den Bezirksligen. Beides gibt es im Bezirk Weser-Ems nicht.
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Kurz und kompakt
Das geflügelte Wort
| Schiebung |
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